CH Optifluor

CH Optifluor - Lohnfluorierung bei allen Kunststoffen!

Die chemische Reaktion

Bei der Fluorierung wird die Oberfläche der Kunststoffteile einem Fluorgemisch ausgesetzt. Durch seine hohe Reaktivität ersetzt Fluor teilweise Wasserstoffatome an der Materialoberfläche. Die veränderten Oberflächen-Eigenschaften resultieren vor allem aus der jetzt erhöhten Oberflächenenergie und der Polarität der Oberfläche.

Mithilfe gezielter Prozesssteuerung lässt sich das Fluorierungs-Ergebnis optimal auf das Ausgangspolymer und die gewünschte Anwendung abstimmen.

Fluorierung ist eine chemische Reaktion und keine Beschichtung. So liegt die Eindringtiefe der Fluoratome in das Substrat im molekularen Bereich. Die Eigenschaften des Basismaterials und seine Maße bleiben völlig unverändert.

Sie wollen Kunststoffe lackieren, verkleben oder beflocken, aber es gibt Probleme mit der Haftung? Klassische Oberflächenverfahren, wie Beflammen oder Atmosphärenplasma, sind wegen komplexer 3D-Geometrien schwierig? Die Vorbehandlung und die Weiterverarbeitung sind zeitlich getrennt, der Effekt Ihrer Oberflächenbehandlung lässt aber schnell nach? Eine Oberflächenaktivierung ist schwierig, weil es sich bei Ihren Produkten um Kleinteile handelt? Sie verwenden coextrudierte Teile, suchen aber eine recycelbare Alternative? Sie möchten, dass Ihre Kunststoffteile nach Kontakt mit Wasser schneller trocknen? Ihr Silkon- oder Elastomerteile fühlen sich “klebrig” an oder werden durch anhaftenden Staub verschmutzt?Die Firma CH Oberflächenservice bietet mit der Marke CH Optifluor auch das Lohn-Fluor-Vorbehandeln externen Unternehmen an, welche über keine eigene Fluor-Anlage verfügen. Lohnfluorierung leicht gemacht!

Verfahren

Alle relevanten Behandlungsparameter werden in einer Testphase auf Produkt und Behandlungsziel abgestimmt. Diese Werte bilden dann das Rezept für die Serienproduktion.

Lohnfluorierung Prozess

Die Behandlung läuft automatisch ab und kann zuverlässig reproduziert werden. Parameter sind:

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Ihre Vorteile im Überblick

Lohnfluorierung Prozess

Benetzungs-Fluorierung, Hydrophilierung

Die Benetzbarkeit von Kunststoffen mit einer Flüssigkeit ist abhängig von der Polaritätenpaarung: Bei ungleichen Polaritäten zieht sich die Flüssigkeit auf der Oberfläche zu Tropfen zusammen. Bei der Fluorierung dagegen entstehen polare Kunststoffe mit höherer Oberflächenenergie, die damit der Oberflächenenergie der Flüssigkeit angepasst wird. Diese hydrophilen Kunststoff-Oberflächen lassen sich gut mit polaren Flüssigkeiten benetzen.

Gleit-Fluorierung für reduzierte Reibung

Durch intensive Fluorierung werden Fluoratome in die Oberfläche von Kunststoffen eingelagert. Sie verringern die Haft- und Gleitreibung sowie die Klebrigkeit deutlich. Die gleichzeitige Zunahme der Oberflächen-Rauigkeit verstärkt diesen Effekt, während elastomertechnische Eigenschaften des Materials unbeeinflusst bleiben.

Lohnfluorierung Prozess
Lohnfluorierung Prozess

Adhäsions-Fluorierung

Fluorierung erhöht die Rauigkeit der Oberfläche. Dadurch vergrößert sich die Kontaktfläche und es ergibt sich eine bessere Haftung. Diese Adhäsions-Fluorierung wird eingesetzt, wenn es auf einen intensiven und gleichmäßigen Schichtenverbund ankommt. Die Erhöhung der Oberflächenenergie führt weiterhin zur besseren Benetzbarkeit und Filmbildung sowie zur starken Anbindung von Lacken und Klebern und damit zu optimalen Lackhaftung und Klebehaftung. Die hohe homogene Haftung der Schichten bis in die hintersten Winkel des Bauteils erfasst auch Hinterschnitte, Vertiefungen und Umgriffe. Bei komplexen Geometrien führt Fluorierung ebenso zu einem absolut gleichmäßigen Vorbehandlungsergebnis.

Barriere-Fluorierung

Fluorierung bildet Sperrschichten gegen unpolare Substanzen aus. Diese Schichten auf der Innen- und Außenseite von Behältern verringern die Permeation von kurzkettigen Lösemitteln, Glycerin und Benzin. Die Diffusion von Materialbestandteilen durch die fluorierten Oberflächen wird deutlich reduziert.

Lohnfluorierung Prozess

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Wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot!

Fluorierung ist bei allen Kunststoffen möglich: ABS, EPDM, Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, NBR, HNBR, PC, PEEK, PMMA, Polyamid, Polyester, glasfaserhaltigen Polymeren, Mischpolymeren, Polypropylen, Silikon, TPE, Mehrkomponententeile

Oberflächeneigenschaften verbessern sich durch den Fluorierungsprozess + Antibakterielle Wirkung, begrenzte Zeit eine antimikrobielle Wirkung, niedrigen Temperaturen für das Kunststoffmaterial unkritisch, nach Sterilisation der Teile vorhanden

Benetzungs-Fluorierung – gleichmäßigere Flüssigkeitsfilme + besserer Wasserfilm, gleichmäßigerem Trocknen, höheren Druckqualität, geringerer Kalk- und Schimmelbildung

Adhäsions-Fluorierung – Haftung verbessern + Haftung auf Kunststoffen kann durch Fluorierung verbessert werden, bessere Benetzbarkeit, Kaschierungen werden haltbarer, Beflockungen unempfindlicher, Klebstoff haftet deutlich besser

Gleit-Fluorierung – Reibung und Klebrigkeit herabsetzen + Kautschuk und Silikon wird die Gleitreibung minimiert, Anhaftung reduziert, Reinigen und Sterilisieren bleiben diese Eigenschaften langzeitstabil, Schmutzpartikel nicht anhaften

Barriere-Fluorierung – Permeation, Diffusion und Migration verringern + Fluorierung bildet Sperrschichten, minimiert Permeation, Diffusion und Migration von unpolaren Flüssigkeiten (Lösemittel, Benzin, Kühlflüssigkeiten, Glycerin)

CH Oberflächenservice